Ein Gedanke zu „Mehr soziale Sicherheit für Niedersachsen – Teilhabe und Chancengerechtigkeit stärken

  1. Die Chancengleichheit wird am wahrscheinlichsten über die Bildung erreicht. Da fallen mir mehrere Beispiele ein…
    1.) In der DDR war ich ein Arbeiter- und Bauernkind. Diese A+B Kinder wurden vom Lehrer und überall besonders gefördert. Ich hätte sonst nie studieren können und wurde Gymnasiallehrer/ Geschichte und… bin heute CDU – Mitglied. Als Geschichtslehrer weiß ich natürlich, dass die Förderung der A+B Kinder damals politisches Kalkül waren, aber für mich war es eine genutzte Chance!!! Ich hatte eine schlaue Freundin, die hat mich mitgezogen und ich konnte spüren, wie man mit Fleiß gute Noten bekommen kann. Von zu Hause aus allein hätte das nicht so geklappt!!!
    2.)Die besondere Wertschätzung der Bildung in der Familie, das zeigen uns gegenwärtig die Vietnamfamilien, wie man das macht!!!! In meiner Arbeits- und Studentenzeit sind mir stets die fleißigen Vietnams aufgefallen…
    3.) Gab es nicht in der Politik für sozial schwächere Familien schon einmal Bildungsgutscheine für Arbeitsgemeinschaften, die ja eine zusätzliche Bildung an den Nachmittagen finanziell erst ermöglichen.
    4.)Bei den „verlässlichen Grundschulen“ sind zwar die Kinder, während der elterlichen Arbeitszeit gut aufgehoben und versorgt, aber Bildungserlebnisse, die gerade zu dieser Lebenszeit die Kinder prägen, dürfen nicht fehlen z.B. kam in Dresden jede Woche eine Geigenlehrerin zu meiner Enkelin in die Grundschule und der Geigenunterricht mit meiner Enkelin und vielen anderen Mitschülern konnte so regelmäßig ablaufen und die Auftritte waren dann auch in der Schule ..alles in Wohnortnähe!!!!

    Alles selbst erlebt…mit 74 Jahren hat man eben schon viel durchgelebt, aber mein Bildungsstreben ist mir bis heute erhalten geblieben!!!

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